Unsere Hochzeitsreise 1977 war zugleich unsere erste grosse Fernreise und führte uns nach Südamerika. Die wichtigsten Stationen unserer Reise waren damals Rio de Janeiro, Iguaçu, Asunción, La Paz, Cusco, Lima, Iquitos, Leticia, Bogotá und Cartagena. Nachdem wir 2012 auch noch Ecuador bereisten, "fehlten" uns eigentlich nur noch Argentinien und Chile im Süden des Subkontinents. Nicht dass wir diese Länder auf unserer "to do-Liste" gehabt hätten, aber einmal mehr sprach uns ein Reiseangebot in der Zeitung spontan an und wir entschlossen uns kurzfristig, dem Winter einmal mehr ein Schnippchen zu schlagen und im Februar für drei Wochen in wärmere Gefilde zu verreisen. Die vielversprechende Rundreise von Vögele hat sich denn auch in jeder Beziehung als toll erwiesen und auch die Reisegruppe mit 18 Teilnehmenden hat gut harmoniert. Erste Station war die Stadt des Tangos, Buenos Aires. Danach ging es nach El Calafate in Patagonien, wo wir die gigantischen Gletscher am Lago Argentino besuchten. Per Bus überquerten wir die Grenze nach Chile und verbrachen einen Tag im Torres del Paine Nationalpark mit seinen bizarren Bergspitzen. Mit Puerto Natales erreichten wir auf der nächsten Etappe das südlichste Ziel unserer Reise. Wieder per Flugzeug ging es dann nach Santiago de Chile, wo wir drei Nächte verbrachten und auch einen Tagesausflug nach Valparaíso machten. Wieder per Bus überquerten wir danach die Anden um nach Mendoza, dem Weinbau Eldorado Argentiniens, zu gelangen. Nach weiteren zwei Tagen flogen wir nach Salta, ganz im Nordwesten Argentiniens. Von dort aus starteten wir zu einer zweitägigen Bustour durch landschaftlich spektakuläre Gebrigstäler nach Purmamarca und weiter über 4000 Meter-Pässe und die Salinas Grandes wieder zurück nach Salta. Von Salta aus galt es nur noch zurück nach Buenos Aires zu gelangen, wo wir am letzten Abend in einem sehr speziellen Restaurant die gebotene Portion Erstklass-Rinderfilet genossen. 


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